Kämpferische Leistung wird leider nicht belohnt

In der Partie des HC VfL Heppenheim bei der HSG Fürth/Krumbach am Samstag musste sich das Team aus der Kreisstadt trotz hervorragender kämpferischer Leistung knapp geschlagen geben.

In der ersten Hälfte war die Begegnung klar ausgeglichen. Heppenheim agierte sicher in der 3gg3 Abwehr und konnte so viele Bälle gewinnen und zu Toren umsetzen. Zwar lagen die Gastgeberinnen sowohl beim 4:2 als auch beim 5:3 in Führung, aber Heppenheim glich in der 12. Minute zum 5:5 aus. Die dann erneute Führung der HSG zum 7:5 konnte der HC VfL ebenfalls ausgleiche, legte in der 18 Minute sogar 7:8 vor, ehe die Gastgeberinnen zum 8:8 Halbzeitstand ausglichen.

Nach der Pause startete Heppenheim  besser in die Partie und führte in der 23. Minute mit 8:10. Eine intensive Deckung der beiden stärksten HSG-Spielerinnen zeigte dabei ihre Wirkung, zehrte allerdings auch an den Kräften. Fürth/Krumbach glich in der 33. Minute aus, doch in der Folge taten sich beide Mannschaften im Angriff schwer und scheiterten auf beiden Seiten an den gut aufgelegten Torhüterinnen. In den letzten fünf Minuten der Partie hatte die HSG dann die größeren Kraftreserven und konnte den 13:10-Heimsieg einfahren.

Besonders hervorzuheben ist in dieser Partie die starke Abwehrleistung vor allem von Lara Mitsch und Stella Marullo, die für Heppenheim einige Bälle gewinnen konnten. Aber auch die Manndeckung durch Martha Müller und Helin Dönmez gelang gut. Außerdem zeigte das Team ein tolles Zusammenspiel, das u.a. Sofia Deaconu und Yagmur Dapar Tormöglichkeiten brachte. Alle Spielerinnen zeigten großen Kampfgeist und setzten sich beherzt für ihr Team ein.

Für den HC VfL spielten: Merle Hechler (Tor), Jasmina Tutic, Lara Mitsch, Sofia Deaconu (2), Sudem Cosgun, Martha Müller (2), Stella Marullo, Yagmur Dapar, Lea Finn, Helin Dönmez (6/1), Asmin Yetgin, Hanna Korell

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